Hochwasserschutz am Pulverbach fertiggestellt

Die Gemeinde Steinhagen hat zwei sogenannte Retentionsbecken am Pulverbach hinter der Grundschule gebaut, um den Hochwasserschutz zu verbessern.

Die Maßnahme wurde von dem in Steinhagen und Bielefeld ansässigen Büro planB geplant und im zuständigen Bauausschuss 2010 vorgestellt. Nachdem inzwischen alle notwendigen wasserrechtlichen Genehmigungen vorliegen, ist die Baumaßnahme Ende Juli öffentlich ausgeschrieben worden. "Rund 5000 m³ Erde müssen bewegt werden. Außerdem sind zwei Betonwände zu errichten, die bei Hochwasser den Ablauf drosseln und so den Bach anstauen," so Klaus Besser. Die Erdarbeiten wurden bis zum Ende der Schulferien abgeschlossen, da die LKW und Traktoren die Pestalozzistraße nutzen mussten, die zugleich Schulweg für die Grundschule Steinhagen ist. Die Betonwände sind ebenfalls fertiggestellt, so dass die Baumaßnahme planmäßig im September abgeschlossen werden konnte. 

Mit der Maßnahme soll insbesondere bei Gewittern und Starkregenereignissen Wasser im Oberlauf des Pulverbaches zurückgehalten werden. "So wird die Verrohrung im Ortskern und der Durchlass Hilterweg entlastet", so Klaus Besser.

Nach Fertigstellung der A 33 wird auch deren Oberflächenwasser in Regenrückhaltebecken gesammelt und in den Pulverbach abgeleitet. "Insofern wird der Pulverbach dann zusätzlich belastet. Deshalb war es wichtig, die hydraulische Situation vor Fertigstellung der A 33 zu verbessern."

Die Kosten trägt die Gemeinde. Der Rat hatte bereits beim Jahresabschluss 2009 entsprechende Rückstellungen gebildet. Ähnliche Maßnahmen sind am Jückemühlenbach oberhalb der Patthorster Straße und unterhalb der A 33 geplant.