Baustelle an Grundschule Amshausen

Im Mai wurde mit der Erweiterung der Grundschule in Amshausen begonnen. Die Maßnahme wird aus Mitteln des Konjunkturpaktes bezahlt, dass noch von der alten Bundesregierung Anfang 2009 auf den Weg gebracht wurde.

Über den geplanten Umbau und die Erweiterung der Grundschule Amshausen (Einstimmiger Beschluss des Rates zum Konjunkturpaket am 01. April 2009) hat der Ausschuss für Schule, Jugend, Sport und Kultur unter dem Vorsitz von Sabine Godejohann (SPD) am 27. Mai 2009 beraten.

Der Ausschuss überzeugte sich vor Ort von der Notwendigkeit der Maßnahme. Die Pläne wurden vom Architekturbüro Stüwe aus Bielefeld vorgestellt. 2010 sollen aus dem Konjunkturprogramm des Bundes rund 925.000 Euro in die Grundschule Amshausen investiert werden.

Den Ausschussmitgliedern wurden die von dem Architekturbüro in Zusammenarbeit mit der Schule und der Verwaltung erarbeiteten Pläne vorgestellt. Notwendig sind die Maßnahmen vor allem durch den kontinuierlichen Ausbau der Grundschule Amshausen als Offene Ganztagsschule (OGS). Zur Zeit besuchen 51 Kinder die OGS, die vom Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt betreut wird.

"Eine wichtige Investition für unsere Kinder und in unsere Bildungseinrichtungen sowie in den Ortsteil Amshausen", so Bürgermeister Klaus Besser. Zugleich werde das heimische Handwerk gefördert, da die Baumaßnahmen beschränkt unter örtlichen Handwerkern ausgeschrieben wurden.

Der Rat hat mit Verabschiedung des Haushalts 2010 am 16. Dezember die Mittel endgültig bereitgestellt. Der notwendige Bauantrag ist im Januar gestellt und im März vom Bauordnungsamt des Kreises Gütersloh genehmigt worden. Dem Bürgermeister wurde vom Rat Vergabevollmacht erteilt, so dass er die Aufträge inzwischen nach der beschränkten Ausschreibung vergeben konnte. Die Erdarbeiten beginnen am 3. Mai. Der Anbau wird im Sommer 2010 erfolgen. Mit dem Bezug der neuen Räume ist spätestens im Herbst 2010 zu rechnen.

"Es ist erfreulich, dass - neben den Schülerinnen und Schülern - auch zahlreiche Steinhagener Handwerksbetriebe von dieser Konjunkturmaßnahme profitieren werden", so Bürgermeister Klaus Besser. Das Konjunkturförderprogramm war von der großen Koalition auf Bundesebene Anfang 2009, also noch vor der letzten Bundestagswahl, beschlossen worden.

"Wir werden uns bemühen, den Schulbetrieb so wenig als möglich zu beeinträchtigen", so Bürgermeister Klaus Besser. "Deshalb wird ein wesentlicher Teil der Bauarbeiten auch in den Sommerferien stattfinden. Wegen des großen Umfangs der Baumaßnahmen reichen die 6 Wochen allein aber nicht aus."

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.