Steinhagen bekommt kein Geld nach dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz des Bundes, mit dem insbesondere die Schulinfrastruktur verbessert werden soll.
Wie am 30. August in Düsseldorf bekannt wurde, werden in Nordrhein-Westfalen nur die 350 Städte- und Gemeinden gefördert, die in einem der Jahre 2015 bis 2017 Schlüsselzuweisungen, also allgemeine Landeszuweisungen, erhalten haben. Damit gehen 46 Städte und Gemeinden, die als nicht finanzschwach gelten, leer aus. Dazu zählt auch Steinhagen.
Im Kreis Gütersloh werden durch die Regelung nur die Städte Gütersloh und Versmold, die Gemeinde Langenberg und der Kreis selbst Mittel des Bundes für Investitionsmaßnahmen im Schul- und Bildungsbereich erhalten.
"Ab 2018 und in den Folgejahren notwendige Maßnahmen muss die Gemeinde somit aus eigenen Mitteln bestreiten", so Bürgermeister Klaus Besser. Derzeit wird im Rathaus bereits an dem Entwurf des Gemeindehaushalts für das Jahr 2018 gearbeitet, den der Bürgermeister am 15. November 2017 dem Rat zur Beratung vorlegen wird. Die Verabschiedung des Haushalts 2018 ist in der letzten Ratssitzung des Jahres am 13. Dezember 2017 vorgesehen.