Nach Meinung von Bürgermeister Klaus Besser ist eine Ampel an der Kreuzung Bielefelder Straße/Liebigstraße/Borsigstraße dringend notwendig.
In den letzten sechs Wochen hat es auf der Kreuzung zwei schwere Verkehrsunfälle mit mehreren teilweise schwer verletzten Personen gegeben. Der Bauausschuss des Rates hatte am 9. März 2017 einstimmig die bereits seit längerem erhobene Forderung der Gemeinde nach einer Ampel zur Verbesserung der Verkehrssicherheit unterstrichen. Ein entsprechender Antrag liegt dem Träger der Straßenbaulast, dem Landesbetrieb Straßen NRW, seit Frühjahr vor.
"Die Verkehrssituation wird sich mit Inbetriebnahme der A 33 weiter verschärfen", so Bürgermeister Klaus Besser. Anders als an den Auffahrten ist für diese Kreuzung im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens keine Vollbeampelung angeordnet worden. "Über sie werden aber die beiden größten Steinhagener Gewerbegebiete an den künftigen Autobahnzubringer A 33 angeschlossen. Außerdem wird die Liebigstraße in diesem Kreuzungsbereich vom wichtigsten Schulweg der Gemeinde gekreuzt. Es kann nicht sein, dass wie damals an der Langen Straße, erst weitere Unfälle passieren müssen, bis etwas geschieht", so Besser.
Zuständig für die Anordnung einer Vollbeampelung des Kreuzungspunktes ist das Straßenverkehrsamt des Kreises Gütersloh. Das Logistikunternehmen Wahl & Co hatte 2016 für den Fall einer Ansiedlung angeboten, die Kosten für eine Ampelanlage, die bei rund 70.000 € liegen, zu übernehmen. "Jetzt wäre auch die Gemeinde bereit, die Kosten zu tragen. Sie könnten später bei einer Vermarktung der Gewerbeflächen über den Grundstückskaufpreis umgelegt werden. So sind wir auch beim Anschluss der Gewerbegebiete in Brockhagen an die Landstraße verfahren", so Besser.