Im Ausschuss für Schule, Jugend, Sport und Kultur am 28. Oktober wurde von Ralf Aldenhoff, Schwimmmeister bei den Gemeindewerken Steinhagen GmbH das voraussichtliche Belegungskonzept für den Anbau am Hallenbad vorgestellt.
Der Anbau soll Mitte Dezember in Betrieb gehen und sowohl dem Schul- als auch dem Vereinssport dienen. Daneben sind Angebote für Eltern mit Kleinkindern und wassertherapeutische Angebote denkbar. Die Gemeindewerke Steinhagen GmbH als Betreiberin des Hallenbades hatte sich zu dem Anbau entschlossen, nachdem das Therapiebad im Matthias-Claudius-Haus aus Kostengründen vom Träger, dem Johanneswerk, aufgegeben wurde.
Die Erweiterung hatte am 19. November 2013 der Aufsichtsrat der Gemeindewerke einstimmig beschlossen. Nach Planung, Baugenehmigung und Ausschreibung wurde Mitte November 2014 mit der Baumaßnahme begonnen. 2015 wird der Anbau seiner Bestimmung übergeben. Am 3. Dezember 2013 wurden die Pläne in öffentlicher Sitzung des Seniorenbeirates in den Gemeindewerken vorgestellt. Am 19. Februar 2014 hat sich der Sportausschuss informiert. Die Erweiterungspläne sind seit dem Frühjahr 2013 verfolgt worden, nachdem feststand, dass das bisher als Therapie- und Lehrschwimmbecken im Matthias-Claudius-Haus betriebene Hallenbad im Herbst 2013 geschlossen würde.
Das Architekturbüro Stüwe und das Ingenieurbüro Koch haben die Pläne anschließend weiter ausgearbeitet und am 21. März 2014 den Bauantrag eingereicht. Das Bauordnungsamt des Kreises Gütersloh hat Ende Juni 2014 die Baugenehmigung erteilt. Baubeginn für den südlich am Hallenbad gelegenen Anbau war im November 2014. Im Oktober 2014 wurden die Bauaufträge nach Auswertung der Ausschreibungsergebnisse vergeben.
"Im Dezember 2015 wird das 8 x 12,5 m große und mit einem Hubboden ausgestattete i. d. R. 1,35 m tiefe Becken seiner Bestimmung übergeben werden. Die Wassertemperatur kann zwischen 31°C und 33°C betragen . Das Becken kann somit sowohl für Wassergewöhnung, Kleinkinderschwimmen als auch Therapieangebote genutzt werden. Ein weiterer wichtiger Beitrag für eine kinder- und familienfreundliche Gemeinde", freut sich der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Gemeindewerke Steinhagen GmbH, Bürgermeister Klaus Besser.
Die Baukosten einschließlich Technik betragen rd. 1,65 Mio. Euro. Die laufenden Betriebskosten einschließlich Abschreibungen werden 250.000-280.000 € betragen. Dem stehen Entgelte für die künftige Nutzung (Kursgebühren, Eintrittsgelder) und Steuerersparnisse gegenüber, die allerdings nicht kostendeckend sind.
Die Vorsitzende des Ausschusses für Schule, Jugend, Sport und Kultur, Sabine Godejohann (SPD), hatte die Gemeindewerke gebeten, in der Ausschusssitzung am 19. Februar 2014 die Planungen im Ausschuss in öffentlicher Sitzung vorzustellen. So wurden auch Schulen und Sportvereine informiert und eingebunden. Jetzt hatte sie die Gemeindewerke erneut eingeladen, um das geplante Nutzungskonzept dem Ausschuss und der Öffentlichkeit vorzustellen.
Der Ausschuss nahm von dem Belegungskonzept zustimmend Kenntnis.
Am 2. Dezember besichtigte der Aufsichtsrat das neue Becken und die Technikbereiche. Das neue Becken wird voraussichtlich ab 12. Dezember 2015 für den Badebetrieb zur Verfügung stehen. Vorher wird die Filteranlage getestet und vom Gesundheitsamt des Kreises Gütersloh abgenommen.