Eine lange Tagesordnung mit über zwanzig Punkten berät der Haupt- und Finanzausschusses am 21. Oktober unter dem Vorsitz von Bürgermeister Klaus Besser.
Im Mittelpunkt der Beratungen werden die Ortskernsanierung, der jährliche Energiebericht und die Situation der Steinhagen zugewiesenen Flüchtlinge stehen. Außerdem geht es um die Neufassung der Hundesteuersatzung.
Im Rahmen der mit erheblichen Bundes- und Landesmitteln geförderten derzeit laufenden Ortskernsanierung wird über den Fortgang der Planungen für Markt- und Fivizzanoplatz sowie die Straße Am Markt beraten. Vier Varianten wurden Ende August im Ausschuss und am 30. September in einer Einwohnerversammlung vorgestellt. Beraten werden soll außerdem ein Antrag der CDU-Fraktion, den Pulverbach über den Marktplatz umzuleiten. Die Verwaltung wird außerdem Möglichkeiten für freies WLAN im Bereich des Marktplatzes und Bürgerparks aufzeigen. Schließlich wird es auch um die Frage der Verkehrsregelung im Ortskern gehen. Die Beratungsvorlagen sind im Internet unter www.steinhagen.de veröffentlicht.
Wie in jedem Jahr im Oktober wird die Gemeindeverwaltung den Energiebericht für die kommunalen Liegenschaften, die Kläranlage und die Straßenbeleuchtung vorlegen. Durch den jährlichen Bericht wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Maßnahmen zur Energieeinsparung umgesetzt. Der Bericht macht deutlich, dass so erhebliche Kosten und Kohlendioxid eingespart wurden. In diesem Jahr wurden beispielhaft mit Zuschüssen des Bundes die Beleuchtung in der Aula und der Sporthalle des Schulzentrums mit energiespareden Lampen ausgerüstet. Auch die über 30 Jahre alten Leuchtstoffröhren in den Fluren des Rathauses sollen noch dieses Jahr ausgetauscht werden. Mittel dafür stehen im Haushalt 2015 bereit. Die Aufträge sollen im nichtöffentlichen Teil vergeben werden. Weitere Maßnahmen zur Energieeinsparung sind für 2016 und 2017 geplant und werden in den anstehenden Haushaltsplanberatungen beraten.
Bürgermeister Klaus Besser hat außerdem eine Reform der Hundesteuersatzung vorgeschlagen. Der Entwurf soll vom Haupt- und Finanzausschuss beraten werden.
Schließlich wird sich der Haupt- und Finanzausschuss wie inzwischen in jeder Sitzung mit der Unterbringungssituation der Flüchtlinge in Steinhagen befassen. Im Februar hatte der Rat die dezentrale Unterbringung in Häusern und Wohnungen beschlossen. Dieses Ziel setzt die Verwaltung zusammen mit dem für Grundstücks- und Mietangelegenheiten zuständigen Ausschuss seither konsequent um.