Die Bevölkerungszahlen steigen an. Dies geht aus den letzten von IT.NRW veröffentlichten Zahlen hervor. "In Steinhagen werden wir im September erstmals mehr als 20.500 Einwohner haben", so Bürgermeister Klaus Besser.
Die Entwicklung der Bevölkerungszahlen erinnert derzeit an die erste Hälfte der 90er Jahre nach der Wiedervereinigung und dem Zuzug zahlreicher Spätaussiedler.
Ende 2014 lebten in Nordrhein-Westfalen 17 638 098 Menschen. Wie IT.NRW als statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl um 66 242 (+0,4 Prozent) höher als am 31. Dezember 2013. Einen höheren Anstieg der Bevölkerungszahl im Jahresvergleich hatte es zuletzt 1995 (damals: +76 966 Personen) gegeben.
Der Anstieg im Jahr 2014 resultierte aus einem positiven Saldo bei den Wanderungsbewegungen. Es zogen 95 618 Personen mehr nach Nordrhein-Westfalen als im selben Zeitraum das Land verließen. Das war der höchste Zuzugsüberschuss seit 1992 (damals: 161 206). Bei der sog. natürlichen Bevölkerungsbewegung fiel die Bilanz hingegen negativ aus: Im Jahr 2014 starben mehr Menschen als im vergangenen Jahr Kinder geboren wurden. Der sich daraus ergebende „Sterbefallüberschuss“ (37 757) ist der niedrigste seit 2007 (damals: 33 786).
Die größte Stadt in Nordrhein-Westfalen und viertgrößte Stadt Deutschlands ist nachwie vor Köln mit 1 046 680 Einwohnern. Auf den weiteren Plätzen folgen Düsseldorf (604 527), Dortmund (580 511) und Essen (573 784). Kleinste Gemeinde im Lande bleibt Dahlem im Kreis Euskirchen mit 4 198 Einwohnern. Wie die Statistiker mitteilen, beruhen die genannten Daten auf der Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, der im Rahmen des Zensus 2011 zum Stichtag 9. Mai 2011 ermittelt wurde. (IT.NRW)