Planungsvarianten zum Mensabau an der Grundschule Steinhagen

Am 2. September wurden im Ausschuss für Schule, Jugend, Sport und Kultur verschiedene Planungsvarianten für den Bau einer Mensa an der Grundschule Steinhagen vorgestellt.

Das Architekturbüro Stüwe hatte unter Berücksichtigung des vor den Sommerferien erstellten Raumgutachtens für alle vier in gemeindlicher Trägerschaft stehenden Grundschulen, dass für die Grundschule Steinhagen das Fehlen einer Mensa für den Ganztagsbetrieb und die fehlende Barrierefreiheit festgestellt hatte, drei Planungsvarianten erarbeitet.

Variante 1 sieht einen Anbau an die vorhandenen Räume der Offenen Ganztagsschule im Sockelgeschoss, Variante 2 den Anbau einer Mensa im Bereich der heutigen Buswendeschleife und Variante 3 den Neubau einer Mensa in einem eigenständigen Gebäude auf dem Schulhof vor. Bei Variante 1 und 2 sind auch Umbauten im Schulgebäude notwendig, bei Variante 3 müssen dafür zusätzliche Sanitäranlagen geschaffen und zahlreiche Bäume gefällt werden.

Eine Entscheidung, welche Planvariante zur Ausführung kommt, wurde noch nicht getroffen. Die Varianten werden im Bürgerinformationssystem auf der Homepage der Gemeinde unter www.steinhagen.de eingestellt, um so den Rats- und Ausschussmitgliedern, den Schulgremien und interessierten Bürgerinnen und Bürgern Gelegenheit zu geben, die Vor- und Nachteile der Planvarianten abzuwägen.

Auf Frage von Herbert Mikoteit (CDU) erklärte Ulrike Boden, Kreisgeschäftsführerin der AWO, als Vertreterin der Trägerin der Offenen Ganztagsschule, dass sie aus pädagogischen Gründen (Einbindung der OGS in den Schulbetrieb, guter Zugang zum Schulhof, separate Anfahrmöglichkeit für Mittagsversorgung und Eltern) und der möglichen Perspektive eines gebundenen Ganztagsunterrichts in der Zukunft die Planvariante 2 bevorzugt.

Die Ausschussvorsitzende, Sabine Godejohann (SPD), hatte nach Rücksprache mit den Vertretern der anderen Fraktionen und dem Bürgermeister, zu einer Sondersitzung des Ausschusses am 23. September um 16.30 Uhr (vor der Ratssitzung) eingeladen. "Die nächste planmäßige Sitzung des Ausschusses ist erst am 28. Oktober. Wenn am 23. September der Architekt beauftragt wird eine Variante weiter zu verfolgen, können sofort auch Fachplaner eingebunden werden und wir gewinnen einen Monat Zeit", so die Ausschussvorsitzende.

Die Verwaltung sprach sich in der dem Ausschuss vorliegenden Beschlussvorlage (siehe unter www.steinhagen.de) ebenfalls für die Umsetzung der Variante 2 aus.  Die anderen Varianten seien nachteiliger. Dieser Beschlussempfehlung folgte der Ausschuss nach intensiver Diskussion einstimmig. Zuvor war ein Antrag der CDU-Fraktion, noch eine weitere Variante (Anbau vor der Schule) zu verfolgen, abgelehnt worden.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.